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Von Emanuel Elsa "Bericht im Töff Magazin von 15.02.2010"
Entlang der Gripgrenze ohne Highsider?
Die Traktionskontrolle machts möglich. Neue Supersportler übertrumpfen sich mit geballtem Hightech wie Traktionskontrollen und machen dem Normalsterblichen zugänglich, was im Rennsport längst zum Standard zählt. Schön und gut, doch kann die Befürchtung entstehen, dass ohne derlei Elektronik das eigene Motorrad zum alten Eisen zählt. Damit dies nicht geschieht, gibt es nun glücklicherweise eine Traktionskontrolle (TC) zum Nachrüsten. Sie nennt sich Bazzaz TC Traction Control, wurde in der amerikanischen AMA-Superbike-Serie entwickelt und ist für alle neueren Supersportler erhältlich. Sie wird von PVM Motosport (pvm-motosport.ch) importiert und via Fachhandel für 1549 Fr. vertrieben.
ANGRIFF MIT HIGHTECH IN EIN NEUES SEGMENT
BMW bringt ein neues Konzept auf die Strasse. Der Grundstein zum Erfolg ist gelegt.

Die ersten Testergebnisse der neuen BMW «S 1000 RR» verblüffen. Gründe, weshalb das Vierzylinder-Motorrad von BMW in der «Superbike»-Weltmeisterschaft (SBK) 2009 mit TROY CORSER und RUBEN XAUS plötzlich in den vorderen Rängen mitmischte, hat die Fachpresse auf der portugiesischen Rennstrecke Portimao finden können. Die BMW «S 1000 RR» ist Ingenieurskunst auf höchstem Niveau und käuflich für jedermann. An der neuen «S 1000 RR» gibt es Neuentwicklungen zu bestaunen, die den extrem kurzhubigen Motor zum Drehzahlkönig der 1000-cm³-Motorräder macht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich das Vorderrad bei den berüchtigten Kuppeln von Portimao wie eine Rakete in den Himmel aufsteigen lässt. Selbst bei den kleinen Hügeln auf der Start-Ziel-Geraden hebt sich das Rad mit 200 km/h an. Dies ist nicht eine zu kurz geratene Schwinge oder gar ein Fahrwerksproblem, im Gegenteil, es handelt sich hier um 193 Pferdestärken, die aus dem Hightechgerät geweckt werden. Das Motorrad vermittelt bei der Sitzprobe im Vorfeld noch Bequemlichkeit, mit tollem Sitzpolster und viel Spielraum für grosse und kleine Moto-Enthusiasten. Beim Hochdrehen jedoch geht es richtig zur Sache und der Racer kommt zum Vorschein. Faszinierend ist auch der Schaltautomat. Dieser schnelle Gangwechsel garantiert fliessend den Vortrieb zu steigern, ohne Unruhe ins Fahrwerk zu bringen und sogar ohne zu kuppeln oder gar das Gas abzudrehen. Dicht am Lenker und toll ins Motorrad integriert geht’s für den Fahrer in die nächste Kurve, handlich, stabil, mit integriertem Race-ABS und mit viel Traktion und enormen Vortrieb aus der Kurve. Das ist kein Problem, dank der vierfach verstellbaren Traktionskontrolle mit Regen-, Sport-, Renn- und Slik-Modus. Der notwendige Schräglagensensor ist an das ABS sowie an die Traktionskontrolle gekoppelt. Somit sorgt dieser für ein perfekt funktionierendes System in den Kurven. Das Design ist grösstenteils am Computer entwickelt, um unter anderem die Strömung der Luft zu kontrollieren und dies zugunsten des Fahrzeugs in Bezug auf Kühlung des Motors und Stabilität des Motorrades zu nutzen. Daraus resultiert eine top Luftführung für beste Performance bis zur Höchstgeschwindigkeit. Stark erinnert das Design auch an ein japanisches Produkt. Hecklichter in Future Design gehören in der Preisklasse in LED-Ausführung zum Standard für zusätzliche Sicherheit. Sogar ein für den Rennsport üblicher Alutank wurde bei der Strassenversion übernommen. Dass ein Superbike mit einem VierzylinderReihenmotor von BMW in Planung stand, war schon lange klar. Einsätze in der «Superbike»-Weltmeisterschaft und in der internationalen Deutschen Meisterschaft waren die Vorboten für das neue Motorrad. Es war ein waghalsiges Projekt, ein komplett neues und 100 Prozent von BMW konstruiertes Superbike auf die Strasse zu stellen. Man bedenke, dass die Entwicklung der «S 1000 RR» vollständiges Neuland ist. Mit 1’000’000 Testkilometern auf Rennstrecke und Strasse garantiert BMW dem Käufer ein ausgereiftes Produkt, einen Meilenstein in der 85-jährigen Motorradgeschichte von BMW und einen ernst zu nehmenden Angriff auf die Marktführer. BMW hat sich hohe Ziele gesetzt, die nun erreichbar geworden sind: Spitzenwerte bei Antriebs- und Fahrerleistung, stabiles Fahrwerk mit Tophandling und -traktion. Aber auch das unverwechselbare, dynamisches BMW-Motorrad-Design fällt auf. Lobenswert ist auch das sehr niedrige Fahrzeuggewicht. Das leichte Modell ist handlich und agil. Das Renn-ABS garantiert sicheres Bremsen und bestmögliche Verzögerung. Die Traktionskontrolle verspricht ein unbeschwertes Gas geben auf nassen Strassen für beste Rundenzeiten auf der Rennstrecke. Es wird für die Konkurrenz schwierig sein, noch einen draufzulegen – auch was das Preis-LeistungsVerhältnis betrifft.
Daten: BMW S 1000 RR Motor: Wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor mit 999 cm³ Getriebe: Anti-Hopping-Kupplung, 6 Gänge Leistung: 142 kW (193 PS) bei 13’000 U/min Fahrwerk: Brückenrahmen aus Aluminium, optional mit ABS und elektronischer Schlupfkontrolle Gewicht: 204 kg (leer) Preis: Ab CHF 24’400.-
Bazzaz Traction Control

Neue Supersportler übertrumpfen sich mit geballtem Hightech wie Traktionskontrollen und machen dem Normalsterblichen zugänglich, was im Rennsport längst zum Standard zählt. Schön und gut, doch kann die Befürchtung entstehen, dass ohne derlei Elektronik das eigene Motorrad zum alten Eisen zählt. Damit dies nicht geschieht, gibt es nun glücklicherweise eine Traktionskontrolle (TC) zum Nachrüsten. Sie nennt sich Bazzaz TC Traction Control, wurde in der amerikanischen AMA-Superbike-Serie entwickelt und ist für alle neueren Supersportler erhältlich. Sie wird von PVM Motosport (pvm-motosport.ch) importiert und via Fachhandel für 1549 Fr. vertrieben. Dazu besitzt das Bazzaz zwei interessante Zusatzfunktionen: Ein programmierbares Gemisch-Steuergerät für gangspezifische Mappings (Leistungsplus beim Testbike: sechs PS und eine schönere Leistungskurve) plus einen Quickshifter (Schalten ohne Zugkraftunterbruch). Diese TC funktioniert folgendermassen: Registriert die Steuereinheit einen plötzlichen Anstieg der Hinterraddrehzahl, unterbricht es Zündung und Einspritzung für einen definierbaren Zeitraum und verhindert damit das Ausbrechen des Hecks.
Wir wollten das testen, also ab auf die Rennstrecke! Der fast nur aus Kurven bestehende Circuito de Almeria zählt nicht eben zu den einfachen Pisten. Richtig schnell ist nur, wer Bremsen und Angasen in Schräglage beherrscht. Wir haben das Bazzaz in meine 08er-Yamaha-R6 verbaut. Der erste Turn ohne TC ergab eine Rundenzeit, die ich schnell wieder vergessen möchte. Entschuldigend: 8 Grad Asphalt-Temperatur, starker Wind, Strecke noch unbekannt. Die Folge: Gas-Hemmungen in der Kurve. Diese löste die aktivierte TC. Beispielsweise in der schnellen Rechts über Kuppe bei Sektion 2 trat das System erstmals in Aktion: Mit leichtem Leistungs-Schwund macht sich der Eingriff bei Stufe - 3 (gut für Regen) bemerkbar, wobei mich dies an meine ehemals gedrosselte R6 erinnerte. Via Lenker-Schalter ist die Regel-Stufe unterwegs wählbar: Mit Stufe 0 (Regelbereich-Mitte) ist der Eingriff fast nicht fühlbar. Entsprechend flotter ging es voran, und ich war drei Sekunden schneller. Schwer einschätzbar, welcher Anteil davon auf die nun bessere Streckenkenntnis, dem Vertrauen in die TC und wie viel effektiv auf deren Eingriff zurückgeht. Ich bin überzeugt, dass mein Fortschritt vor allem dem Vertrauen in das System zu verdanken war. Ich konnte mich auf die Linie konzentrieren, statt ständig auf die Haftgrenze zu achten. Dennoch braucht es Übung, die richtige Einstellung zu finden und den passenden Fahrstil zu entwickeln. Nach etwas Eingewöhnung produzierte ich mit Stufe 2 Drifts, die ich mich zuvor nie getraut hätte. Natürlich gibt einem das System keine Sturzvermeidungs-Garantie: Wer es provoziert, legt sich trotzdem hin. Man kann aber herumpröbeln, bis man zum Driftkönig wird: Via Software lässt sich die Art des Eingriffes feintunen. Fazit: Ein ausgereiftes Produkt zum sensationellen Preis. Es verbessert die Wettbewerbsfähigkeit des Bikes (Steuergerät, Schaltautomat), ermöglicht einem aber vor allem, dessen Grenzen sicherer auszuloten. Dazu der sagenhafte Sound des Unterbrechers à la Moto-GP. Leider ohne Strassenzulassung, also ab auf die Piste!

Bild des Monats
Psycho-Elsa
Foto: Die ewige Schnecke und Frühbremser Mr. C. von. T. ;-)
Faszination SBK
Elsa-Racing war auf Besuch beim Ten Kate Team in Misano und durfte die Faszination SBK hautnah erleben. Der Traum Grössen wie Carlos Checa und Kenan Sofuoglu zu Interviewen wurde dem Team von Elsa-Racing ermöglicht. Antworten über das Game SBK09, oder die Zukunftspläne der Fahrer wurden uns Preis gegeben. Elsa-Racing (Natascha Balestra) berichtet über dieses tolle Ereignis. Der Bericht kann demnächst unter www.games.ch gelesen werden.

Elsa-Racing und Kenan Sofuoglu
Foto: Tino Florin

Natascha Balestra (Elsa-Racing) im Interview mit Carlos Checa
Foto: Emanuel Elsa

Emanuel Elsa als guter Zuhörer beim Interview ?
Foto: Tino Florin

Zwei top Fahrer ?!, vielleicht doch nur einer von beiden ;-)
Foto: Tino Florin
Der Lamborghini Murcielago SV
Demnächst folgt ein Fahrzeugsbericht des 670 PS starken Stier aus Bologna. Nicht verpassen!
Der Bericht wird von Automobilrevue TV in den nächsten Wochen ausgestrahlt.
Wie könnte es anders sein.....wir waren mit von der Partie!
VOM STRASSENPUTZER BIS ZUM RENNFAHRER
Töfffahren scheint einfach. Drauf sitzen, Gas geben. Sicher fahren will allerdings erlernt sein. Hierfür organisieren die grossen Motorradmarken spezielle, auf ihre Modelle ausgerichtete Trainingswochenenden. So auch BUELL. Und so nebenbei dürfen hier die Maschinen auch einmal so richtig ausgekostet werden.
Erst auf einer abgesperrten Trainingspiste lässt sich das Potenzial einer kurvengierigen BUELL richtig auskosten und erleben. «Möchten Sie als Nicht-BUELL-Fahrer das BUELL-Feeling auf einer Trainingspiste mit einer BUELL-Leihmaschine des Veranstalters erleben? Möchten Sie Ihre eigene BUELL auf einer Trainingspiste artgerecht bewegen?»
So machte BUELL neugierig und versprach einiges. Elsa-Racing folgte dieser Ansage und nahm am Event, der durch BUELL SCHWEIZ organisiert worden ist, teil. Bis anhin waren wir der Meinung, BUELL steht für Strassenmotorräder, die für kurvige Landstrassen, Pässe fahren und vor allem für gu-tes Aussehen vor der In-Bar, weniger für den Rennstreckenbetrieb galt. Wir wurden eines Besseren belehrt. BUELL kann süchtig machen und dazu ein gefürchteter Gegner auf der Rennstrecke sein – besonders mit den «1125R» und «1125 CR». Anfang Mai fanden «BUELL Test & Training Days» auf der Rennstrecke im französischen Chenevières statt. CHRISTIAN MOSER, Brand Manager BUELL Schweiz, hat keine Mühen und Kosten gescheut, um einen Event der besonderen Art auf die Beine zu stellen. Mit einem Staraufgebot wurde das Erlebnis Rennstreckenfahren für jedermann vollumfänglich aufgewertet. So gaben u.a. der ehemalige Rennfahrer und Instruktor JACQUES CORNU oder der BUELL-Stuntfahrer CRAIG JONES den Event-Teilnehmern wertvolle Tipps. So konnte man sich z.B. die Wahl der Ideallinie demonstrieren lassen oder die richtige Kurven- und Schräglagen sowie die Bremstechnik lernen. Freies Fahren war ebenfalls Inhalt des Kurses oder man konnte Stopis und Weehlis vom Weltmeister CRAIG JONES erlernen, der selber noch seine spektakuläre Stuntshow vom Feinsten zum Besten gab.
Ein breites Rahmenprogramm rundete das Wochenende ab. Fazit: Man lernte viel, hatte Spass und lernte in einem familiären Umfeld spannende Leute kennen.
Information über weitere kommende Events: www.BUELL.com
SBK09 - kann die virtuelle Welt annähernd mit der Realität mithalten ?

Wir haben Realität und Spiel auf der Rennstrecke verglichen! Die entscheidende Frage ist, kann die virtuelle Welt annähernd mit der Realität mithalten. Kann ich als Motorradfahrer gar profitieren, um so meine Rundenzeiten zu verkürzen, oder steht das Spiel «nur» für Fun auf dem Sofa zu Hause? Rennfahrer Emanuel Elsa war für uns auf der Rennstrecke und hat virtuell mit real verglichen.
Ein Traum für Racingfans wird wahr: Die Möglichkeit, mit den besten Fahrern zu fighten, den Weltmeisterschaftstitel für sich zu entscheiden. Möglich macht’s "SBK 09". Die weltbesten Fahrer, wie beispielsweise BEN SPISS, erkunden die Rennstrecken via "SBK 09" und verschaffen sich so den entscheidenden Vorteil. Nach dem Testspiel und der dazugehörigen Vergleichsfahrt auf der Rennstrecke in Misano (I) steht eines fest: Nie hat die Faszination Motorrad so viel Spass auf der Konsole gemacht. Ideallinie und Bremspunkt können im Spiel ohne kostspielige Reparaturen ausgelotet werden. Motorradsport wird durch und durch vermittelt. Mit Fahrern wie BEN SPIESS, MAX BIAGGI, NORIYUKI HAGA oder CARLOS CHECA kann man sich auf tolle Fights einlasen. Zudem kann das Motorrad nach Herzenswunsch individuell ausgesucht werden. Zur Auswahl stehen hier Marke und Team. Betreffend Fahrwerkseinstellung, einstellbarer Traktionskontrolle oder Reifenwahl lässt das Spiel keine Wünsche offen. So lässt sich Motorradfahren auf der Konsole verstehen lernen, um so einen Vorteil fürs nächste Rennstreckenabenteuer für sich auszumachen. Vielleicht ist das auch das Rezept von «SBK 09»-Gamer BEN SPISS. Die Programmierer und Entwickler haben tolle Arbeit geleistet, die in der Vorgängerversion kritisierten Punkte wurden ausgebügelt. Der Release erfüllt die Qualitätsansprüche aktueller Next-Gen-Games. Dafür sorgen höhere Polygonzahlen, ein neues Beleuchtungssystem und nicht zu vergessen, das völlig neue optische Schadensmodell. Neue geschichtsträchtige und faszinierende Rennstrecken können zudem erkundet werden.
Zwar ist "SBK 09" nach wie vor eher auf Fortgeschrittene und Profis ausgerichtet, Motorradneulinge dürfen aber satte 19 Fahrhilfen hinzuschalten, mit denen die PS-starken Hobel ganz gut zu zähmen sind. Die virtuellen Rennbikes basieren ebenfalls auf Daten der originalen Maschinen und lassen sich auch entsprechend fahren. Auch die 20 von der Kampagne unabhängigen Herausforderungen fallen leichter aus als im Vorgänger. Die Motorräder und Fahrer wirken real und sehen schick aus.
Neben den üblichen Einzelspieler-Optionen ist der Mehrspielerbereich kräftig ausgebaut worden. Gleich drei Onlinerennmodi stehen auf dem Programm. Neben einem normalen schnellen Rennen gibt es auch die Möglichkeit, ganze Meisterschaften online auszutragen und das sogar als Verbund in einem Team. Der Zeitfahrmodus komplettiert mit herunterladbaren Bestzeiten das Onlineangebot von "SBK 09". FazitNie war eine Motorradsimulation näher am Geschehen dran und auch grafisch präsentiert sich das Spiel von seiner schönsten Seite. Vorallem die Regenrennen gehören optisch zu den Highlights und machen einiges her. Auch abseits der Strecke hat man sich erbarmt und endlich eine hübsche Umgebung hingezaubert. Den Konkurrenten "Moto GP" hängt "SBK 09" vorerst mal ab.
NACKTE TATSACHEN
DUCATI stellt ein neues Motorrad in Andalusien vor. Das TREND MAGAZIN war an vorderster Front dabei. Die «Streetfighter» ist «bereit für das Game mit der Strasse».
«Streetfighter» steht für Superbike-Motorräder ohne Verschalung, mit aggressivem, kompaktem Design und leistungsstarken Motoren. Sie sind handlich und ermöglichen eine bequeme aufrechte Sitzposition mit breitem Lenker. Geboren sind die «Strassenkämpfer» in den 1970er- und 80er-Jahren. Nun mischt DUCATI mit – mit Erfolg.
Der italienische Hersteller hat eine neue Maschine entworfen, aus bewährten Teilen der aktuellen Modellpalette des Superbikes wie unter anderem mit dem überarbeite- ten 1098er-Motor, dem veränderten 1198er- Gitterrohrrahmen, der verlängerten Einarmschwinge, der Traktionskontrolle und edelsten Anbauteilen. Dies ist die Antwort der Bologneser auf den aktuellen Trend der Strassenkiller ab Werk. Die «Streetfighter» von DUCATI wird in zwei Versionen angeboten.
Einer Standardversion, die mit SHOWA-Fahrwerkselementen und Zehnspeichenfelgen ausgestattet ist. Und der «S»-Version mit rennsportorientierten ÖHLINS-Federelementen, edlen Karbonteilen und der von mir heiss begehrten Traktionskontrolle («DTC DUCATI Traction Control») sowie den geschmiedeten MARCHESINI-Felgen. Beim bewährten Grundkonzept sind diese zwei Versionen identisch. Wir haben die «Streetfighter» in der Version «S» auf der Ascari-Rennstrecke in der Nähe von Ronda in Spanien getestet. Wir wollten herausfinden, ob sie hält, was sie verspricht. Vorweg, die Ascari-Rennstrecke hat es in sich. Mit den verschiedenen Belägen, den Steigungen und Gefällen, den abfallenden Kurven und den vielen Schikanen gehört die Ascari zum idealen Testgelände, ideal um das Potenzial für die Strasse auszuloten. Die DUCATI überzeugt einmal mehr mit ihrem frechen Design, dem neu gezeichneten Heck, Tank und dem Frontscheinwerfer. Sie ist kürzer und kompakter. Die aufrechte Sitzposition verschafft Übersicht. Der Motor überzeugt wie auch schon bei der «1098». Unter anderem macht die «Streetfighter» dies mit enormen Drehmomenten aus dem Keller, guter Laufkultur und dem riesigen Spassfaktor… Die Frage stellt sich, ob man genug Biss hat, den nackten Fighter zu bändigen. Die abgeänderte DUCATI «1098» mit Naked-Bike-Wurzeln, ihrer Handlichkeit und der bequemen Ergonomie, täuscht. Sie ist in Wirklichkeit ein knallharter Fighter und so will sie auch angepackt werden. Dem Bike gefällt die Geschwindigkeit und eine fachkundige Führungshand. Es fordert vom Fahrer einen klaren Kopf, um mit der unschlagbaren Königin umgehen zu können.
DUCATI «Streetfighter» Motor:Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder in L-Form, 4 Ventile pro Zylinder, desmodromisch gesteuert, 1099 cm³ Leistung: 115 kW (155 PS) bei 9500 U/min Drehmoment: 115 Nm bei 9500 U/min Abgasnorm: Euro3 Fahrgewicht: 169 kg Federung vorn: Voll einstellbare SHOWA Upside-down-Gabel Farben:Rot mit schwarzem Rahmen, Perlweiss mit schwarzem Rahmen Preis: CHF 21’790.-, 2 Jahre Garantie ohne km-Beschränkung
DUCATI «Streetfighter S»wie «Streetfighter» ausser: Fahrgewicht: 167 kg Federung vorn: Voll einstellbare ÖHLINS Upside-Down-Gabel, 43 mm Speziell: «DTC DUCATI Traction Control» und «DUCATI Data Analizer». Farben: Rot mit Rahmenfarbe Bronze, Schwarz mit Rahmenfarbe Bronze Preis: ab CHF 27’990.-, 2 Jahre Garantie ohne km-Beschränkung
www.ducati.ch
ITALIENISCHER VOLLBLUT-SPORTLER
DUCATI vergrössert für 2009 den Motor ihres Zugpferdes, vom Model 08 der DUCATI «1098» zur DUCATI «1198». Die neue Maschine weist einige technische Neuerungen auf, während die bewährte Basis gleich blieb. Das TREND MAGAZIN hat den neuen Hochklasse-Racer in der Algarve getestet.
Mit dem neuen DUCATI-Superbike über die heisseste Rennstrecke Europas zu flitzen, lässt das Herz jedes Motorradfreundes höher schlagen. Der eben fertiggestellte Racepark ist in rekordverdächtiger Bauzeit von acht Monaten vollendet worden. Die Rennstrecke liegt nahe dem Dünenstrand in der Algarve, südlich der portugiesischen Hauptstadt Lisboa. Sie weisst eine beispiellose Abwechslung auf. So wechseln unübersichtliche Passagen mit Berg- und Talfahrt ab. Diese Anlage lässt keine Wünsche offen, da die allgemeine Streckenführung, die Sturzräume und die Auslaufzonen auf höchstem Standard sind, die ideale Teststrecke für den bärenstarken «Testastretta»-Motor. Vorweg die Highlights der Maschine: linear abrufbare 170 PS, druckvoller 1198-cm³-«Testastretta»-Motor und erstmalig eine für den Strassenbetrieb taugliche, individuell einstellbare Traktionskontrolle. Die neuartige, sensationelle Traktionskontrolle von DUCATI («DTC») sorgt für die optimale Beschleunigung und verhindert das Ausbrechen des Hinterrades beim zu heftigen «ans Gas gehen» und reguliert zudem den Spin. Das Fahrverhalten begeistert durch tolles Handling, die Stabilität und Sicherheit in den Kurven wird durch die hochwertigen, voll einstellbaren ÖHLINS-Komponenten des Fahrwerks gewährleistet – ein toller Spagat zwischen Handlichkeit und Stabilität. Die Monobloc-BREMBO-Bremsen sind ideal für einen späten Bremspunkt. Gleichzeitig führt das Bremssystem zu einem kontrollierten Kurveneinbremsen. Deshalb sind top Rundenzeiten auf der Rennstrecke und sichereres Fahren auf der Strasse garantiert. Das Potenzial der DUCATI spiegelt sich durch den diesjährigen «Superbike»-Weltmeistertitel mit Fahrer TROY BAYLISS wieder. BAYLISS war bei den Testfahrten der neuen DUCATI «1198S» in Portugal dabei und hat dem TREND-MAGAZIN-Tester einen tollen Fight beschert. Unter anderem steht für den potenziellen DUCATI-«1198S»-Fahrer ein neues Angebot an Felgen und zusätzlichen Farben der gesamten DUCATI-«1198»-Palette zur Auswahl. Fazit: Selten hat ein Motorrad von Beginn an so viel Spass, Emotionen und Sicherheit vermittelt wie dieses. Ein gelungenes Bike aus Bologna, das den Tester mitten ins Herz getroffen hat. Tolle Strecke, schnelle Rundenzeiten, ein gelungener Tag
Motor: Wassergekühlter 90-Grad-V2 mit 1198 cm³, 125 kW (170 PS) und einstellbare Traktionskontrolle Fahrwerk: Stahlgitterrohrrahmen, ÖHLINS Gabel und Federbein, Monobloc-Vierkolbenzange von BREMBO Abmessung: Gewicht: 169 kg (leer), Sitzhöhe: 82 cm Farben: «1198»: Rot und Weiss, «1198S»: Rot und Schwarz Preis: «1198S»: CHF 31’990.– www.ducati.ch
DUCATIS BESTSELLER IN NEUEM LOOK
Eine Erfolgsgeschichte sondergleichen: Vor 15 Jahren hat DUCATI das Naked-Bike «Monster» lanciert. Inzwischen ist die «Monster»-Edition zum Kultmotorrad avanciert und hat sich 100‘000-fach verkauft. Nun erlebt das «Monster»-Bike den zweiten Frühling: Die neue «Monster» steht bereit
Die neue DUCATI «Monster 696» ist dem klassischen Look der alten «Monster 695» treu geblieben. Da versteht es sich von alleine, dass in der Maschine die technischen Fortschritte der Bolognese punkto Know-how in die neue Entwicklung eingeflossen sind. So sind unter anderem das Gewicht und die Leistung des «Desmo»-Motors optimiert worden. Dieser ist um 7 kg leichter und zudem auch noch um 7 PS stärker. Der 90-Grad-V2-Motor des neuen Naked-Bike ist mit neuen Zylinderköpfen, optimierten Brennräumen und einer neuen Auspuffanlage ausgestattet. Somit leistet der V2 jetzt anstatt 73 neu 80 PS Motorleistung. Komfortables Fahrverhalten. Gegenüber der alten ist die neue «Monster 696» nochmals betreffend Fahrverhalten vereinfacht worden. Das Resultat ist beeindruckend. In Sachen Agilität, Sitzhaltung und Kontrolle wurde sie optimiert. Dazu beigetragen hat der für DUCATI typische Gitterrohrrahmen und der neu eingesetzte Aluminium-Hilfsrahmen am Heck. Vor allem der Tank mit den seitlichen Lufteinlässen für die Airbox sticht hervor. Zudem garantiert der 770 mm hohe, schmale und weicher gepolsterte Sitz ein besseres Handling, auch für kleine Fahrer. Zusammengefasst leben der unverkennbare Charakter und die geliebte Linie der alten «Monster» in der neuen weiter. Der sportliche Auftritt bei hoher Alltagstauglichkeit und die schöne, schwungvolle Linie machen die nackte Italienerin weiterhin zum top Lifestyle-Motorbike. Das TREND MAGAZIN hat die neue «Monster 696» getestet. Die Italienerin ist flink, handlich und präzise: ideal für die Erkundung von Pässen. Das Design ist absolut gelungen. Ein toller Mix aus Alltagstauglichkeit, Lifestyle und Sport zu einem sehr attraktiven Preis
Elsa-Racing beim Yamaha R6 Cup Deutschland

Dank den vielen Helfern und Sponsoren an der Deutschen Meisterschaft
Sponsoren: trendmagazin.ch Herr Käser Swisslife Rokker Jeans Elektro Rätus Massagestudio Natascha Balestra Wieland Gartenbau Tamins
Helfer/Mechaniker/Betreuer/etc und ??? Aldo Bivetti Pauli und Süni Balestra Simon Berry Pascal Riedi Antonio Aerni Min Schatz
Infos und Bericht unter: www.r6-cup.de www.idm.de www.loslachen.ch und natürlich unter www.elsa-racing.ch
KTM «1190 RC8 BEREIT FÜR DAS RENNEN
KTM begibt sich in neues Revier. Die Österreicherstellen erstmals eine SupersportlerMaschine vor. Das TREND MAGAZIN hat das neue Motorrad in Spanien getestet.Von Emanuel ElsaDie spanische Rennstrecke Ascari gehört zuden technisch schwierigsten. Sie ist in eine wunderschöne Landschaft mit endlosen Kurvenpassagen im andalusischen Süden eingebettet.Um das Resultat vorwegzunehmen:Die KTM «1190 RC8» hat auf der Strasse um Marbella und auf der Ascari Rennstrecke begeistert. Die KTM liegt satt auf der Strasse und vermittelt viel Vertrauen schon auf den ersten Metern. Sie ist straff, stabil und einfach zu bewegen. Das gefällt und spricht für tolle Zeiten auf dem Rundkurs. Auch überzeugen die Verstellmöglichkeiten im Bereich Fussrastenanlage, Sitzposition und dem Heck, und das bei einem Gewicht von nur 188 kg, fahrfertig ohne Sprit. Die Sitzposition auf der KTM «RC8» ist überraschend komfortabel.Beim ersten Ausritt wurde schnell klar, dass 155 PS (114 kW) und 120 Nm aus dem neu entwickelten Motor von KTM ein Spitzenwert ist. Die Maschine hat ab 4’000 Umdrehungen pro Minute eine komfortable Leistungsentfaltung, so dass bis 10’000 U/min der Ausritt genossen werden kann. Schaltvorgänge sind dadurch wenige nötig und der Motor passt zum Chassis perfekt. Die BREMBO- Bremsanlage ist erste Sahne. Sie beisst extrem, ist jedoch gut dosierbar, und somit nicht gefährlich. Das Design erinnert an die legendäre Flugmaschine, den «Staling Bumber» mit der markanten schmalen Silhouette. Zudem ist beim neuen Bike ein schönes Rennsportheck mit LED-Rückleuchten verbunden.KTM LÄDT INTERESSIERTE ZUM TESTEN EINKTM Tests, Flugplatz Alpnach, 14. und 15.6.Am KTM-Test-Wochenende in Alpnach können sämtliche Modelle getestet werden. Ein KTM-Marketingtruck bringtzusätzlich 10 «RC8», 7 «Super Duke» und 3 «Super Duke-R» nach Alpnach. Sowohl Enduristen als auchStrassenbegeisterte können die Motorräder auf entsprechenden, speziell abgesteckten Kursen testen. Weiter werdenattraktive Preise verlost.KTM-Rennstrecken-Event, L'Anneau du Rhin (FR), 16.6.Wer die volle Performance seiner KTM abseits des Strassenverkehrs legal auskosten möchte, kann dies an diesemAnlass auf dem Rennrundkurs im französischen L'Anneau du Rhin tun. Die Kosten mit eigenem KTM-Motorrad betragenCHF 320.–, ohne KTM-Bike CHF 380.–, jeweils inkl. Verpflegung. Die Teilnehmer können sich bei der Anmeldung für einesvon drei Fahrleveln anmelden. «Beginner» können sich von ERWIN PLÜSS instruieren lassen. Die Teilnehmerzahl istlimitiert, Anmeldungen unter www.ktm.ch oder beim KTM-Vertreter.An beiden Events werden unsere Partner UVEX, MOTOREX und MICHELIN vor Ort sein.www.ktm.chSuzuki GSX-R 750 K8 test in Spanien
wir berichten in kürze !!!!
Zwei Cracks gründen Bünder-Motorrad-Team Bericht im Trend-Magazin: Der Ex-«Fomel-1-Superboatfahrer» EMANUEL ELSA wird in der nächsten Motorrad-Saison für das neue Bündner Rennteam fahren. Zusammen mit der Schweizer Motorradlegende CHRISTIAN MONSCH ist ELSA dabei, langfristig ein Team aufzubauen. von Tiziana P. Scandella Was geschieht, wenn sich ein ehemaliger «Formel-1-Powerboat»-Pilot und der Gewinner verschiedener Meisterschaft im Motorradfahren zusammentun? Sie gründen ein Rennteam. Auch ein Name steht schon fest: GRISONI RACING. Die Bündner haben bereits verschiedene Medienpartner, u.a. das TREND MAGAZIN und arbeiten mit dem Motorrad-Hersteller MV AGUSTA, DRIVINGCENTER GRAUBÜNDEN und GRISONE RACING zusammen und hoffen auf weitere Gönner.
Karriere mit Höhen und Tiefen. ELSAs Rennkariere ist von Höhen und Tiefen begleitet. Als unbekannter Go-Kart-Fahrer wurde der Taminser vor rund acht Jahren vom Powerboating-Vermittler GIANCARLO TSCHUOR entdeckt. Kurz darauf meldete sich ELSA auf in Dubai bei der Powerboat-Formel-2-Klasse an und erwarb innert kürzester Zeit die F2-Lizenz. In einem arabischen Team begann er das Training. «Die meisten Powerboat-Piloten stammen aus reichen Familien und können sich diesen Sport gut leisten», erklärt EMANUEL ELSA. Zu Beginn seiner Karriere hätte er deshalb jobben müssen, um sich diese Berufsausübung leisten zu können. Innerhalb kurzer Zeit gelang Elsa dann der Sprung zum Powerboat-Rennfahrer. Dank seinem Erfolg in der F2-Klasse erwarb er sich als erster Schweizer die F1-Lizenz im Powerboating.
Schwerer Bootsunfall. Doch dann kam ein harter Schlag: Während eines Rennens kollidierte der Bündner mit einem anderen Boot. Seine Ärzte glaubten nicht daran, dass er eines Tages wieder gehen könne. Doch Wunder geschehen. Dank Therapien und mehreren Operationen während zwei Jahren, einem starken Willen sowie Glück gelang es ELSA, wieder vollständig zu genesen. Seither wirkt er als Motorrad-Journalist. Auch ist er zum Motorradtestfahrer avanciert. Dabei verfasste er Beiträge für renommierte Schweizer Medien, unter anderem auch für das TREND MAGAZIN. Der 30-Jährige hat sich weitere Ziele gesetzt. Mit der Gründung des Motorrad-Rennteams will er wieder den Sprung auf die Rennpiste wagen und gleichzeitig ein nachhaltiges Bündner Rennteam mit CHRISTIAN MONSCH aufbauen. Dieser hat mehrere Meisterschaften gewonnen, darunter auch mehrere Schweizermeister-Titel. Dies geht von Langstreckenrennen bis hin zu der Motorrad-Weltmeisterschaft. Heute betreibt MONSCH ein Motorrad-Geschäft in Landquart. EMANUEL ELSA ist Initiant des Bündner Motorradteams GRISONI RACING und fragte MONSCH an. Dieser war sofort begeistert. «Monsch ist eine Legende», beteuert ELSA. Er beabsichtigt nebst dem Motorradteam auch andere Projekte mit CHRISTIAN MONSCH ins Auge zu fassen. «Es ist mein Traum, Langstreckenrennen mit ihm zu fahren».

www.grisoni-racing.ch DUCATI 1098R
SUPERBIKE FÜR DIE STRASSE
Die Ducati 1098R begeistert beim ersten Test auf der Rennstrecke mit einstellbarer Traktionskontrolle, edelsten Komponenten und mächtig Dampf.

URL: http://www.elsa-racing.ch/ |